Cello Counterpoint
Acht Cellist*innen
2003 erhält Steve Reich den Auftrag der Koussevitzky Foundation, des Royal Conservatory in Den Haag und der Leiden University, ein neues Werk für Cello zu komponieren. Die Uraufführung spielt damals Maya Beiser, von der Washington Post als „reigning queen of the avant-garde cello“ gefeiert.
Wie bei allen Counterpoint-Werken spielt der oder die Musiker*in live zu einem vorab aufgenommenen Tonband und greift dabei die musikalischen Patterns der Aufnahme auf. In Cello Counterpoint verbinden sich die einzelnen Stimmen so zu einer dichten, klangvollen Komposition für insgesamt acht Celli.
Steve Reich selbst zählt das Stück zu den schwierigsten, die er je geschrieben hat. Es verlangt genaueste und schnellste rhythmische Beziehungen der Stimmen untereinander, wie sie in der gängigen Celloliteratur nur selten zu finden sind. Eine Musikerin wie Maya Beiser, die genau diese Präzision und Klangfülle live umzusetzen versteht, war für die Uraufführung also keine Selbstverständlichkeit.
Bei GRAZ spielt STEVE REICH erklingt das Werk nicht als Solo-Version mit Tonband, sondern live von acht Cellist*innen gespielt. Alle drei Sätze gehen dabei nahtlos ineinander über und bringen um 13:00 Uhr die Kirche St. Andrä zum Klingen.
Tipp Cello Counterpoint ist nicht das einzige Werk der Counterpoint-Serie, das bei GRAZ spielt STEVE REICH zu hören ist. Um 09:30 Uhr können Sie bereits New York Counterpoint im Kreuzgang des Minoritenzentrums genießen. Um 14:00 Uhr spielt Martin Bayer dann Electric Counterpoint für E-Gitarre und Tape im Metahofpark.
KIRCHE ST. ANDRÄ, St. Andräplatz 1
Cello Counterpoint
Christian Peyr, cello / Ruth Straub, cello / Charlotte Hirschberg, cello / Andrea Molnar, cello / Sophie Stocker, cello / Sebastian Mendoza-Garzon, cello / Andreas Marabini, cello / Ivanila Lultcheva, cello
Copyright © 2026, GRAZ spielt STEVE REICH ist eine Veranstaltung des STUDIO PERCUSSION graz, Brandhofgasse 12, 8010 Graz | Produktionsleitung: Günter Meinhart | Foto: Jennifer Taylor | IMPRESSUM